Wie man agile und digitale Unternehmens­transformation zum Erfolgsmodell macht
Nachhaltiges Zusammenkommen von Agilität und Digitalisierung

27.08.2020 | geschrieben von Janosch Felde und Kim Gerling

Unternehmen und Mitarbeitende stehen unter einem ständigen Entwicklungsdruck. Es werden stetig neue Methoden, Strukturpläne uns Systeme entwickelt, welche Unternehmen ein effizienteres und zufriedenstellenderes Arbeiten ermöglichen sollen. Keine Frage – diese neuen Strategien haben sich bewährt und sind erfolgsversprechend! Aber wer kümmert sich um die Implementierung, die Aufrechterhaltung und wer ist Ansprechpartner*in?

 

Durch die Transformation zu einer Arbeitswelt 4.0 ergeben sich laufend neue Anforderungen und Veränderungen für die Prozesse, Strukturen und angewandten Methoden in Unternehmen sowie die Arbeitsweisen von Mitarbeitenden. Das Arbeiten soll am besten agil, modern und verteilt möglich sein. Am besten sollte Scrum und Kanban verwendet werden und ständig werden einem Methoden aus dem Lean Management ans Herz gelegt. Design Sprints und Discovery Phasen sind wertvolle Methoden für die Produktentwicklung und OKR kann eingesetzt werden, um Teams und Mitarbeitende effizient zu den Unternehmenszielen zu führen. All diese Methoden und Verfahren sollten zudem goal driven eingesetzt werden. Nicht zu vergessen ist der Aspekt der Digitalisierung – alle Unternehmensprozesse sollten möglichst digital ablaufen und es sollte modernste Technik zum Einsatz kommen. Diese Methoden sind sehr innovativ, erfolgreich und effizient – davon sind wir überzeugt – allerdings scheitert es in vielen Unternehmen letztlich an der Umsetzung.

Bei perspect haben wir gute Erfahrungen mit den oben genannten Methoden gemacht und sind der Meinung, dass es in jedem Unternehmen sinnvoll ist die passenden Aspekte dieser zu implementieren. Allerdings ist uns bewusst, dass es nicht einfach ist, bestehende Strukturen einfach so zu durchbrechen. Mitarbeitende sind meist komplett ausgelastet und stehen bereits während des „normalen“ Tagesgeschäfts unter enormen Druck, was es sehr schwer macht sie noch zusätzlich damit zu belasten, sich sozusagen nebenbei auf agile und digitale Arbeitsweisen umzustellen.

Die Möglichkeit einen agile Coach zu engagieren, welcher einen bei Transformationsprozessen begleitet und in der Umsetzung notwendiger Veränderungen unterstützt, ist definitiv eine gute Alternative und hat sich bereits in vielen Unternehmen bewährt. Allerdings lässt sich diese Vorgehensweise in Bezug auf die Nachhaltigkeit kritisieren, da nach „Verschwinden“ des Coachs oft kein wirklich Verantwortlicher mehr vorhanden ist, um sich für die weitere Implementierung und Aufrechterhaltung der erarbeiteten Strukturen einzusetzen.

Es bräuchte eine*n im Unternehmen bereits verankerte*n Mitarbeiter*in, welche*r sich mit laufenden Projekten und Fachthemen auskennt, mit den Eigenarten des Unternehmens und der Mitarbeitenden vertraut ist und vertiefte Branchenkenntnisse besitzt, der sich langfristig um die Digitalisierung im Unternehmen kümmert und Ansprechpartner für agile und moderne Arbeitsweisen ist. Mit unserem neuen Lehrgang zum Integration Engineer bilden wir Mitarbeiter*innen anhand eines konkreten Projekts aus Ihrem Unternehmen genau dazu aus. Wir glauben daran, dass es sinnvoll ist in die eigenen Mitarbeitenden zu investieren, somit unmittelbar ins eigene Unternehmen, damit auf diesem Weg Transformationsprozesse effizient gestaltet und nachhaltige Ergebnisse erzielt werden können.

Janosch Felde erzählt von einem Ansatz um Bedingungen zu schaffen, in denen agile Transformation nicht nur möglich ist, sondern eine natürliche Bewegung in diese Richtung im Unternehmen entsteht. Hier geht`s zum Video: 

  

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Janosch Felde
Meine Themen: Agiles Arbeiten, Wissen Digital | Meine Aufgaben: Training, Beratung und Coaching

  • Psychosozialer Berater (ASK)
  • psychosoziale Gesprächsführung (ASK)
  • Führungspsychologie (IPW)
  • Product Management (MTP)
  • M.A. Informatik, Medien und Grafik