Warum?

Laut Arbeitsschutzgesetz ArbSchG §5 ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, die mit der jeweiligen Tätigkeit verbundenen physischen und psychischen Gefährdungen zu ermitteln, zu beurteilen und erforderliche Maßnahmen wirkungsvoll umzusetzen. Der Arbeitsschutz hat im Bereich physischer Gefährdungen in den letzten Jahren hervorragende Ergebnisse erzielt: Die Zahl der Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen ist mittlerweile auf einem erfreulich niedrigen Niveau!
Anders sieht es jedoch bei der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen aus: hier stehen Unternehmen noch am Anfang. Wir unterstützen Sie darin, das hohe innerbetriebliche Verbesserungs- und Kostensparpotential zügig zu erschließen, mit der gebotenen Rechtssicherheit und Validität.

Für wen?

Die Umsetzungspflicht gilt für alle Organisationen - gleich welcher Branche und Größe.

Allerdings lassen sich psychische Belastungen meist nicht unmittelbar oder metrisch messen und Grenzwerte gibt es auch nicht. Deshalb gilt es, das passende Instrument für die Analyse und Entwicklung von wirkungsvollen Maßnahmen für jede Organisation zu finden. So wird sichergestellt, dass zum einen die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden, aber auch ein nachhaltiger Mehrwert beim Unternehmen entsteht. Da die Analyse zum Teil sensible Inhalte wie soziale Beziehungen im Team und zu den Vorgesetzten beinhaltet, empfiehlt sich eine professionelle externe Unterstützung.

Wofür stehen wir?

Wir orientieren uns an den „Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen“ der GDA (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie). Zugeschnitten auf die jeweilige Unternehmensgröße und -struktur verwenden wir das passende Analyseinstrument und ergänzen es entsprechend den branchentypischen Belastungen und der vorab definierten Zielsetzung, wie z.B. dem Einstieg in ein Betriebliches Gesundheitsmanagementsystem. Unsere Beratungsprozesse arbeiten entsprechend des kontinuierlichen Verbesserungsprinzips und zeigen gleichzeitig auch inhaltliche Belastungsfaktoren auf, die bearbeitet werden müssen.

Bei dieser Vorgehensweise können Sie auf unsere vielfältigen Erfahrungen und hohe Professionalität vertrauen!

Psychische Belastungen sind nicht nur „schlecht“

Nach DIN EN ISO 10075 sind psychische Belastungen alle Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken. Sie besagt außerdem, dass psychische Belastungen nicht automatisch als „schlecht“ einzuordnen sind – äußere Einflüsse können auch hochmotivierend wirken.
Demzufolge gibt es verschiedene Möglichkeiten mit Belastungen umzugehen: Die neue – zusätzliche – Aufgabe für den Mitarbeiter kann mit der Einstellung „Wow! Super! – Das traut man mir zu!“ positiv begrüßt werden, aber auch in negativer Weise: „Wieso ausgerechnet ich? Das auch noch oben drauf!“ Bei negativen Beanspruchungsfolgen gibt es wiederum zwei Ansatzpunkte: entweder die Minderung der Belastung oder die Stärkung der persönlichen Konstitution. (mehr dazu Gesundheitscoaching...)

Unsere Leistungen im Einzelnen:

  • Begleitung des gesamten Prozesses durch erfahrene Berater(-innen) und Coachs in den Bereichen Gesundheitswissenschaft, Personalmanagement und Betriebswirtschaft
  • Information von Unternehmensleitung und betrieblichen Akteuren, z.B. im Rahmen einer Sitzung des Arbeitssicherheitsausschusses
  • Beratung und Unterstützung bei der Auswahl des geeigneten Analyseverfahrens
  • Ist-Analyse: Vorbereitung und Durchführung von Mitarbeiterbefragungen oder Analyse-Workshops und/oder Feinanalysen
  • Interpretation der Ergebnisse und Empfehlung von geeigneten Maßnahmen
  • Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen und Wirksamkeitskontrolle
  • Rechtskonforme Dokumentation
  • Ggf. Überführung in ein Betriebliches Gesundheitsmanagement nach DIN SPEC 91020

So arbeiten wir:

  • Information der betrieblichen Akteure: Wir informieren die in die Gefährdungsbeurteilung einzubeziehenden Unternehmensvertreter wie Unternehmensleitung, Mitarbeitervertretung, Beauftragte für Arbeitssicherheit und Arbeitsmediziner über die Grundlagen.
  • Methodenfestlegung: Wir legen das weitere Vorgehen, insbesondere die Methode zur Ermittlung der psychischen Belastungen, fest.
  • Gemeinsam definieren wir die Tätigkeitsbereiche für das weitere Verfahren.
  • Ermittlung und Beurteilung der psychischen Belastungen: Es gilt, eine Ist-Analyse der betrieblich bedingten Belastungen für die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche durchzuführen und diese fachlich zu beurteilen. Damit ist klar, dass sich die Verantwortung des Arbeitgebers nicht auf die individuellen und aus dem Privatleben resultierenden Belastungen bezieht, obgleich uns/dem Gesetzgeber bewusst ist, dass diese nicht vor der Eingangstür des Betriebes abgegeben werden können.
    Je nach Unternehmensgröße und Branche setzen wir ein passendes validiertes Analyseinstrument ein, welches alle Merkmalsbereiche der GDA-Empfehlungen abdeckt, also rechtskonform ist. Dazu gehören u.a. Mitarbeiterbefragungen mit Kurzfragebogen zur Arbeitsanalyse (KFZA), Mitarbeiterbefragungen mit COPSOQ (Copenhagen Psychosocial Questionnaire) und Workshops zur Analyse der psychischen Belastungen.
  • Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen: Auf Basis der Analysen bieten sich unternehmensweite, aber auch tätigkeitsbezogene Maßnahmen an, die wir gemeinsam mit den Beschäftigten und unserem Know-how entwickeln und begleiten. Dabei erfordern die meisten Aktivitäten erfahrungsgemäß keine hohen finanziellen Investitionen, vielmehr bergen Beteiligung, Vereinfachung, Transparenz und Information der Beschäftigten das höchste Optimierungspotential für das Unternehmen.
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