Warum?

„Warum soll ich noch in ältere Mitarbeiter investieren, lieber fördere ich die jungen Mitarbeiter, dass lohnt sich viel mehr.“ So oder so ähnlich hören wir es nicht selten… Sicherlich die jungen Fach- und Führungskräfte sind rar und wer sie haben und behalten will, muss sich ins Zeug legen. Dennoch die „Alten“ bleiben Ihnen erhalten! Wir haben aktuell die stärksten Jahrgänge im Alter 50+. In der Summe bedeutet dies: über 40% der Gesamtbelegschaft sind zwischen 50 und 67 Jahre. Und wir denken, wer mit seiner Gesamtbelegschaft im Wettbewerb erfolgreich sein will, der braucht vor allem auch eine starke Personalpolitik für 50+. 

Für wen?

Für vermutlich alle Unternehmen: keine Organisation kann es sich heutzutage leisten, nur mit „halber Kraft“ erfolgreich zu sein und zu bleiben.
Und vor allem für Mitarbeiter und Führungskräfte 50+, die gesund in Rente gehen möchten.

Wofür?

Wir beraten Sie dabei und bieten Lösungen an, wie dies aussehen kann am Arbeitsplatz, in den Arbeitsinhalten, im Team, in der Motivation immer wieder Neues zu Lernen oder das Wissen mit anderen zu teilen und es für die Organisation zu erhalten.
Klar gibt es viele Stärken der Mitarbeiter und Führungskräfte 50+, aber eben auch einige Schwächen, das liegt in der Natur der Sache. Kurz und knapp dazu unserer Videofilm 50+.

Arbeitsumgebung

Mit zunehmenden Alter (und dies nicht erst ab 50+, dann aber sehr deutlich spürbar) fällt es uns schwer, Nebengeräusche auszublenden, man wird geräuschempfindlicher und fängt gleichzeitig auch an, „schwerer“ zu hören. Auch die Sehkraft der Augen lässt spürbar nach und die Augenflüssigkeit nimmt ab. Gerade in Großraumbüros ein ernst zunehmendes Problem mit vielen Nebengeräuschen, hoher Lärmbelästigung und trockener Luft, um nur einiges zu nennen. Schon jetzt wissen wir, dass Großraumbüros und gute Arbeitsbedingungen nicht einfach miteinander zu verbinden sind. Man stelle sich aber ein Großraumbüro vor, in dem 40% der Mitarbeiter 50+ sind. Kann das funktionieren bis 67 Jahre? Vermutlich nur für einige wenige, wenn man die Arbeitsbedingungen nicht altersgerecht anpasst. Dies betrifft die Ergonomie, den Geräuschpegel, das Raumklima, die Orte an denen unterschiedliche Arbeitsaufgaben umgesetzt werden müssen wie telefonieren, konzentriertes planen am PC oder Besprechungen mit Kollegen.

Unsere Leistungen:

  • Analysen der Arbeitsplätze aus Sicht von Mitarbeitern 50+
    (Spezielle Gefährdungsanalysen mit relevanten physischen und psychischen Merkmalen und Arbeitsbereichen)
  • Erstellung eines Ampelkatalogs – Was ist gut so, wie es ist? Was sollte man verändern? Was muss man verändern?
  • Erarbeitung von Lösungen und Konzepten unter Einbeziehung der Mitarbeiter/in und weiterer Fachexperten aus unserem Netzwerk
  • Prozessbegleitung bei der Umsetzung
  • Überprüfung der Wirksamkeit

Arbeitsinhalte

Ob die Arbeitsinhalte angepasst werden müssen ist häufig vom Einzeln abhängig. Alarmierend ist, dass sich bereits mit 40 viele Mitarbeiter darüber Sorgen machen, wie sie dieses Arbeitspensum mit 50+ noch schaffen sollen. Unsere Erfahrung zeigt mehr Urlaub allein reicht nicht aus; so weiter wie  bisher, dafür ist häufig die Strecke bis 67 noch zu lang und Aufgaben einfach anderen zu übertragen, wird häufig als degradierend erlebt. Darüber hinaus erzeugt dieses eher Frust bei der jüngeren Belegschaft, wir dürfen für „die“ mitarbeiten und verdienen am Ende sogar noch weniger. Fehlende Motivation und Ärger im Team sind vorprogrammiert.

Wir sind Experten und können sehr genau zu ermitteln: Was motiviert Mitarbeiter/innen (noch) oder gerade auf Grund einer langjährigen Beschäftigung im Betrieb? Wo und wie will und kann er oder sie sich einbringen? Was braucht es dafür für an Anpassungen bzw. Weiterentwicklungen?

 Unsere Leistungen:

  • Ressourcenanalyse des Mitarbeiters / der Mitarbeiterin
  • Abgleich mit den Stelleninhalten und Erwartungen
  • Vorschläge zur Verbesserung bzw. Anpassung der Kompetenzen beim Mitarbeiter, im Team, in der Führung
    Begleitung bei der Umsetzung (Coaching)
  • …oder Erarbeitung neuer Perspektiven, wenn kurz- oder mittelfristig ein Wechsel erfolgen muss

Lebenslanges Lernen wird wahr. Dumm nur, dass gerade Mitarbeiter 50+ im Vergleich zu den jüngeren Kollegen an deutlich weniger Fortbildungen teilnehmen, so zumindest die Studie vom BMAS 2016. Erklärt wird dies mit: Unternehmen fördern 50+ Mitarbeiter nicht entsprechend und/oder Mitarbeiter 50+ haben nicht mehr so „viel Interesse daran Neues zu Lernen…
Letztendlich ist es manchmal unerheblich zu klären was war zuerst da, entscheidend ist, dass Wettbewerbsfähigkeit heute bedeutet bei den (Wissens)Entwicklungen mithalten zu können oder noch besser mitmischen zu können. Wir begleiten seit 10 Jahren Menschen 50+ in Weiterbildungsprozessen und in beruflichen Veränderungsprozessen. Auf Grund dieser Erfahrungen und unser einschlägigen Qualifizierungen als Erwachsenenbilder wissen wir, dass Menschen 50+ anders lernen und das es integrierende und vernetzende Methoden und Herangehensweisen braucht um Neues Wissen erfolgreich implementieren und anwenden zu können.

Wer erfolgreich Wissen an 50+ vermitteln will, sollte Schnittmengen zu anderen Lebensbereichen suchen, um die Verwertbarkeit und Attraktivität zu erhöhen, bestehende Wissensbestände aktivieren, um neue damit verknüpfen zu können und vor allem wissen, dass er einen erfahrenen Menschen vor sich hat.

Unsere Leistungen:

  • Fortbildungsberatung 50+ für Personalabteilungen/Personalverantwortliche (Inhalte und Schwerpunkte, Motivation der Mitarbeiter und Führungskräfte)
  • Workshops für interne Wissensvermittler (Qualitätsbeauftragte, Arbeitsschutz, EDV-Experten) wie Sie Ihr Wissen aufbereiten und vermitteln, damit ältere Mitarbeiter damit etwas anfangen wollen und können. Hiervon profitieren alle!
    „Kollegen da abholen wo sie stehen und dorthin bringen wo sie hin sollen und wollen“
  • Workshop „Anders Lernen 50+“
    Widerstände nutzen, Lerntechniken für „leichteres“ Lernen vermitteln, Lernerfolge generieren
  • Workshop „Digitalisierung – Bin dabei“
    Anwendungsbereiche in der Freizeit erschließen und nutzen
    Übertragung in den Arbeitsbereich

Zusammenarbeit im Team von Baby Boomer, x, y, z

„Wenn Welten aufeinander treffen, dann freut man sich darüber?!“
Sie etwa nicht unbedingt…, dann sollten Sie unseren Workshop für sich und oder Ihr Team buchen. Die Zusammenarbeit im Team zwischen den Generationen (vor allem wenn eine dominiert) will gestaltet sein. Häufig sind Erwartungen, Arbeitstechniken, Herangehensweisen, Kommunikation, Erfahrungen -um nur Einiges zu nennen- bei den Generationen recht unterschiedlich. Eigentlich ein Vorteil. In der Praxis zeigt sich aber, wenn generationsbewusstes Führen und -agieren in einem Team nicht gelernt und positiv erlebt wurde, dann führt es zu erheblichen Leistungsverlusten und/oder Fluktuation.

Unsere Leistungen:

  • Generationsbewusstes Führen – Coaching und Beratung von Führungskräften
  • Teamworkshop „Wenn Welten aufeinander treffen, dann freut man sich darüber?!“
    Teamcheck – Klimaindex, Welten (er)kennen und verstehen lernen, Stärken stärken und Schwächen schwächen
    Methode: Open Space
  • Teamworkshop „Alles Könner!“
    Für Teams, die sich gut verstehen, aber die Stärken des Einzeln für das Team klarer erkennen und intensiver nutzen möchten. Als Ausgangspunkt bietet sich hier ein aktuelles (neues) Arbeitsprojekt an. Ergebnis ist ein Motivationsschub fürs Team und eine Optimierung des betreffenden Arbeitsprojektes.
    Methoden: Teamaufgaben, Kreativitätstechniken, Ressourcencheck

Wissen- und Kompetenzmanagement

Sie betreten das „Hoheitsgebiet“ der Mitarbeiter/innen 50+. Wie groß und mächtig es häufig ist fällt immer dann auf, wenn jemand, der bisher immer alles wusste, nicht mehr da ist. Wenn etwas mit 50+ bei Menschen top entwickelt ist, dann ist es die kristalline Intelligenz. Im versammeln, verdichten, vernetzen, bewerten von Wissensbeständen wird man im Alter immer besser. Sie brauchen zwar manchmal länger um einen (neuen) Arbeitsprozess anzufangen, kennen dafür aber etliche Abkürzungen. Sie sind bereits schon einige Umwege gegangen, habe ihr „Ortskenntnis“ stetig optimiert und wissen vergleichsweise ziemlich gut, wie man effektiv und effizient das Ziel erreichen kann – und vor allem, was nicht geht.
In der Praxis häufig mangelt es häufig an der Kompetenz sein Wissen mit anderen teilen zu können, zu wollen und zu sollen.

Kennen Sie das?

Sie wissen viel, würden es gerne weiter geben, aber irgendwie wissen Sie nicht, wie es anpacken sollen…oder wer sich dafür interessiert.
Sie wissen viel, denken aber, wenn ich dies jetzt teile, dann habe ich nichts davon oder schlimmer - das rächt sich…
Sie würden gerne mehr wissen, aber irgendwie erfahren Sie alles nur auf Nachfrage und laufen den Info hinterher…
Sie wissen manchmal gar nicht, wen Sie wegen was wann fragen können, dürfen oder gar sollen…

Und wie fühlt sich das dagegen an?

Sie hätten gerne die Möglichkeit und die Kompetenz mit anderen IHR Wissen zu teilen und es zu vermehren. Schon besser? Dann sollten Sie ernsthaft über die Einführung eines Wissen- und Kompetenzmanagement nachdenken.

Unsere Leistungen:

  • Einführung eines Wissen- und Kompetenzmanagement (auch im Sinne der ISO 9001:2015)
    Beratung der Geschäftsführung und des Führungsteams, Einführung in der Belegschaft
  • Analyse und Zielkatalog, Wissens- und Kompetenzcheck des Unternehmens
  • Moderation und Mitgestaltung von Wissens- und Kompetenzfeldern an konkreten Arbeitsbereichen/Projekten
  • Aufbau/ Weiterentwicklung des Mentorensystems im Unternehmen für Fach- und Führungskräfte
  • Integration ins QM System, um die kontinuierliche Umsetzung zu unterstützen.
  • Prozessbegleitung über einen längeren Zeitraum
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